NOV
22

Richard Strauss
Die Frau Ohne Schatten
22.11.2017 | 18.30
Musiktheater am Volksgarten

23

Poschner hört mit
23.11.2017 | 19.00
Schlossmuseum Linz

24

KOST-PROBEN #1
24.11.2017 | 12.30
Brucknerhaus Linz

25

Giuseppe Verdi Rigoletto
25.11.2017 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten 

26

Konzert im Brucknerhaus
ABO Sonntagsmatinee
26.11.2017 | 11.00
Brucknerhaus Linz 

27
28

Giuseppe Verdi Rigoletto
28.11.2017 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten 

29
30

Giuseppe Verdi Rigoletto
30.11.2017 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten 

DEZ
01
02

02.12.2017 | 19.30
PREMIERE:
Johann Strauss
Eine Nacht in Venedig
Musiktheater am Volksgarten

03

Giuseppe Verdi Rigoletto
03.12.2017 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten 

04
05
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AK CLASSICS #2
Weihnachtsmärchen
06.12.2017 | 19.30
Brucknerhaus Linz

07
08
09

Alexander Zemlinsky
Die kleine Meerjungfrau
09.12.2017 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten 

10
11

Giuseppe Verdi Rigoletto
11.12.2017 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten 

12
13

PREMIERE: Johann Strauss
Eine Nacht in Venedig
13.12.2017 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten

14

Konzert im Brucknerhaus
ABO
14.12.2017 | 19.30
Brucknerhaus Linz

15

Richard Strauss
Die Frau Ohne Schatten
15.12.2017 | 18.30
Musiktheater am Volksgarten

16

Mosaik #1
16.12.2017 | 16.00
Musiktheater am Volksgarten 


PREMIERE: Johann Strauss
Eine Nacht in Venedig
16.12.2017 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten

17

Pjotr I. Tschaikowsky
Der Nussknacker
17.12.2017 | 11.00
Brucknerhaus Linz


Pjotr I. Tschaikowsky
Der Nussknacker
17.12.2017 | 15.30
Brucknerhaus Linz

18
19

PREMIERE: Johann Strauss
Eine Nacht in Venedig
19.12.2017 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten

20

Alexander Zemlinsky
Die kleine Meerjungfrau
20.12.2017 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten 

21

Hänsel & Gretel
21.12.2017 | 19.30
Musiktheater am Volksgarten 

22

MARKUS POSCHNER

Chefdirigent Bruckner Orchester Linz


Der Münchner Dirigent Markus Poschner, der seit seiner Auszeichnung mit dem Deutschen Dirigentenpreis 2004 regelmäßig bei national und international renommiertesten Orchestern zu Gast ist, wird heute insbesondere für seine aufsehenerregenden Interpretationen und Einspielungen der Werke von Beethoven, Brahms und Mahler geschätzt.

Nach dem Studium in München und als Assistent von Sir Roger Norrington und Sir Colin Davis wirkte Poschner ab 2006 als Erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin. Als „großes Nachwuchstalent“ bezeichnete ihn die Neue Zürcher Zeitung, als er mit Regisseuren wie Nicolas Stemann, Hans Neuenfels, Peter Konwitschny, Andreas Homoki und Sebastian Baumgarten zusammenarbeitete.


Im Jahre 2007 wurde er zum Generalmusikdirektor der Freien Hansestadt Bremen ernannt. Hier hat sich Poschner, der auch ein fulminanter Jazzpianist ist, den Ruf als programmatischer Grenzgänger erarbeitet: Gemeinsam mit den Bremer Philharmonikern war er ständig auf der Suche nach Neuartigem und Ungehörtem in Programmatik, Interpretation und Präsentationsform. Mit seinem besonderen Gespür für die Vermittlung klassischer Musik löste er einen bis heute anhaltenden Publikumsboom aus. Im Theater Bremen entwickelte er vor allen Dingen mit dem Regisseur Benedikt von Peter völlig eigene Wege und Formen zeitgenössischen Musiktheaters.

Mit Beginn der Saison 2015/16 übernahm Markus Poschner auch die Position des Chefdirigenten des Orchestra della Svizzera Italiana. Mit diesem Klangkörper entstand kürzlich für SONY CLASSICAL die aufsehenerregende Gesamteinspielung sämtlicher Brahms-Sinfonien in vollkommen eigener und ungewöhnlicher Lesart. Gleich zu Beginn seiner ersten Spielzeit eröffnete er dort den neuen und hochgelobten Konzertsaal LAC direkt am Luganersee.

Markus Poschner wurde von vielen der renommiertesten Klangkörper und Opernhäuser als Gast eingeladen, darunter Staatskapelle Dresden, Dresdner Philharmoniker, Bamberger Symphoniker, Münchner Philharmoniker, Wiener Symphoniker, Konzerthausorchester Berlin, die Rundfunk-Sinfonieorchester in Berlin, Leipzig, Stuttgart und Köln, Netherlands Radio Philharmonic, Wiener Kammerorchester, Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, NHK Symphony Orchestra, Tokio Metropolitan Orchestra sowie Staatsoper Berlin, Komische Oper Berlin, Hamburgische Staatsoper, Oper Köln, Oper Frankfurt und Opernhaus Zürich.
Mit vielen dieser Orchester und Opernhäuser verbindet ihn inzwischen eine enge künstlerische Partnerschaft, wie etwa der Staatsoper Berlin, wo Markus Poschner im Jahr 2014 mit der Neuproduktion des Wagner/Jelinek-Abends Rein Gold in der Regie von Nicolas Stemann debütierte. Mittlerweile dirigierte er dort auch Tosca und Die Zauberflöte und war in der Spielzeit 2015/16 für die gesamte Serie von Richard Wagners Der fliegende Holländer verantwortlich.

Als Erster Gastdirigent der Dresdner Philharmoniker von 2010 bis 2014 waren dort mit Markus Poschner sämtliche Beethoven-Sinfonien zu hören. Dem Orchester ist er weiterhin eng verbunden und erarbeitet mit ihm aktuell einen Mahler-Zyklus. Seit 2002 ist er außerdem Erster Gastdirigent des Deutschen Kammerorchesters Berlin, das er ebenso prägt wie das legendäre Georgische Kammerorchester Ingolstadt, dessen Chefdirigent er von 2000 bis 2006 war.

Durch seine unkonventionelle und frische Herangehensweise, vor allen Dingen auch an die großen Klassiker des Repertoires, überzeugte Markus Poschner schnell auch die Presse: „...so atemberaubend hat man Beethoven lange nicht mehr gehört“ schwärmte der Berliner Tagesspiegel, „Extra-Applaus immer wieder zwischendurch für den jungen Dirigenten“ die FAZ, „hinreißende Interpretationen“ meldeten die Dresdner Neuesten Nachrichten, „genialisch“ meinte Die Welt. Über sein Debüt in seiner Heimatstadt schrieb die Süddeutsche Zeitung: „Poschner bringt die Münchner Philharmoniker immer wieder wunderbar zum Leuchten“. Die Universität Bremen ernannte Markus Poschner im Juli 2010 zum Honorarprofessor am Institut für Musikwissenschaft.

Seit der Spielzeit 2017/18 übernahm Markus Poschner die Position des Chefdirigenten des BOL sowie des Opernchefs am Landestheater Linz. Er trat hiermit die Nachfolge von Dennis Russell Davies an.

© 2017 Bruckner Orchester Linz | Webagentur EDBS